Bakterien im Trinkwasser

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Wie gelangen Bakterien in unser Trinkwasser?

Bakterien sind ein normaler Bestandteil unseres Trinkwassers. Denn unser Trinkwasser besteht ja nicht aus reinem H2O. Neben Spurenelementen, Mineralien und Salzen tummeln sich auch viele verschiedene Bakterien im Trinkwasser; genauer gesagt bis zu 100,000 pro Milliliter! Im Mineralwasser vom Supermarkt können es übrigens sogar noch zehn bis hundert Mal mehr sein. Dies liegt daran, dass Mineralwasserflaschen oft lange bei Raumtemperatur herumstehen, bevor oder während sie konsumiert werden. Dabei können sich die darin enthaltenen Bakterien stark vermehren. Das sind also ganz schön viele Bakterien und das wäre ja grundsätzlich auch nichts Schlimmes. Denn Bakterien sind ein wichtiger Bestandteil unseres Körpers. Ihre Aufnahme und ihre Anwesenheit sind wichtig für die Zusammensetzung unserer Darmflora.

Es gibt aber leider auch unerwünschte Bakterien, die für uns schädlich sind. Man spricht von sogenannt human pathogenen Bakterien. Dazu gehören zum Beispiel E.coli Bakterien (Darmbakterien) oder Enterokokken. Bei zu grosser Aufnahme dieser Bakterien durch das Trinkwasser oder durch verunreinigte Speisen erleiden wir Unwohlsein, Durchfall und Übelkeit bis hin zu Erbrechen. Die meisten von uns haben so etwas schon erlebt, vor allem auf Reisen. Bestimmte Enterokokken-Stämme (insbesondere E. faecalis-Stämme) können bei immungeschwächten schwere Infektionen auslösen.. (Bild: Rocky Mountain Laboratories, NIAID, NIH)

e-coli bakterien

Human pathogene Bakterien sollten sich grundsätzlich gar nicht in unserem Trinkwasser befinden. Die Behörden haben diesbezüglich strenge Grenzwerte definiert, die auch in regelmässigen Abständen überprüft werden. Dennoch hört man immer wieder einmal, dass in einer Gemeinde das Trinkwasser abgekocht werden muss, da die Behörden eine Verunreinigung mit Bakterien festgestellt haben. Wie kann es dazu kommen? Meistens sind starke Regenfälle der Grund für die bakterielle Kontamination unseres Leitungswassers. Vor allem in der Zeit von Frühling bis Herbst werden Felder in der Landwirtschaft regelmässig gedüngt. Im Dünger befinden sich die für uns schädlichen E.coli Bakterien. Bei starkem und anhaltendem Regen wird viel Dünger von den Wiesen in die Bäche, Flüsse und Seen gespült. Es kann dazu kommen, dass auch die Abwasserreinigungsanlagen in einer solchen Phase von der grossen Menge Wasser überlaufen und ihrer normalen Reinigungswirkung nicht mehr nachkommen können. Oft sieht man dann braun gefärbte Flüsse unterhalb von Kläranlagen. (Bild: Süddeutsche Zeitung, STA)

Kläranlage am Limit

Wenn schädliche und krankmachende Bakterien so einmal in den Kreislauf gelangen und irgendwann in unserem Trinkwasser landen, hilft meistens nur Geduld. Wenn sich das Wetter wieder beruhigt, führt die Verdünnung nämlich von selbst zu einem sukzessiven Rückgang der Bakterienkonzentration. Das entspricht auch dem Vorgehen der Behörden, wenn sie bei einem Wasserwerk oder einer Wasserfassung eine Belastung mit schädlichen Keimen feststellen. Das betroffene Werk wird dann meist für einige Tage vom Netz genommen. Teilweise wird dieser Prozess auch chemisch beschleunigt (z.B. mit einer Not-Chlorierung). Das Problem löst sich mit der Zeit dann von selbst. Für die Betroffenen ist das selbstverständlich ärgerlich, denn sie müssen während dieser Zeit ihr Leitungswasser abkochen.

Soll man Bakterien aus dem Trinkwasser filtern?

Wie eingangs erwähnt ist der überwiegende Teil der im Trinkwasser enthaltenden Bakterien für uns nicht schädlich. Sie sind im Gegenteil sogar nützlich für unseren Ökohaushalt. Daher macht es auch keinen Sinn, das Wasser komplett von Bakterien zu reinigen (sog. Steril-Filtration). Es sei denn man leidet an einer akuten Immunschwächen. Dennoch möchte man die schädlichen – human pathogenen – Bakterien für alle Fälle aus dem Leitungswasser verbannt wissen. Hier kann man sich eine wissenschaftliche Tatsache zu Nutze machen. Krankmachende Bakterien (E.coli, Enterokokken) sind deutlich grösser als ihre unschädlichen Kameraden. Mit einer geschickt gewählten Porengrösse des Filters kann man sicherstellen, dass schädliche Bakterien zurückgehalten werden und die Nützlichen enthalten bleiben. DrinkPure setzt auf eine eigens hergestellte und patentierte Membran. Diese kann nachweislich E.coli Bakterien zu mehr als 99.99% zurückhalten, während sie kleinere Bakterien passieren lässt. Hier findest Du die unabhängigen Prüfberichte zum Bakterienrückhalt.

DrinkPure filtert auch andere Substanzen aus dem Wasser. Hier findest du eine Übersicht, was DrinkPure filtern kann.

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