Pestizide im Trinkwasser

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Was sind Pestizide?

Der Begriff Pestizide stammt vom englischen Wort für Schädlinge («pests»). Pestizide sind chemische Substanzen, die vom Menschen entwickelt wurden, um Organismen zu töten oder zumindest in ihrem Wachstum und in ihrer Ausbreitung zu hemmen. Die Wirkung der Pestizide kann dabei sehr unterschiedlich sein. Pestizide können z.B. die Permeabilität von Zellmembranen beeinträchtigen und damit die Erregungsleitung verhindern oder sie stören die Erregungsübertragung an Synapsen. Weiter können Pestizide nicht nur das Wachstum, sondern allgemein die Proteinsynthese hemmen oder sogar ganz herunterfahren. Pestizide werden oft nach ihren Ziel-Organismen eingeteilt in Herbizide (gegen Pflanzen), Fungizide (gegen Pilze) oder Insektizide (gegen Insekten). In ihrer Wirkungsweise schaden Pestizide aber nicht nur der Natur. Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass sie schon in kleinsten Mengen auch uns Menschen schaden und wie Nervengifte wirken können. So können Pestizide neurologische und kognitive Störungen, Parkinson, Alzheimer, Fortpflanzungsstörungen und bestimmte Krebsformen verursachen.

Wie gelangen Pestizide in unser Trinkwasser?

Unsere Landwirtschaft setzt Pestizide grossflächig ein, um ihre Erträge vor Feinden und Verlusten zu schützen. Jedes Jahr werden in der Schweiz ca. 2,000 Tonnen davon eingesetzt. Auch der private Nutzer ist nicht ganz unschuldig: Hobbygärtner und Rosenzüchter greifen ebenso gerne zu den kleinen chemischen Helfern aus dem Supermarkt. So kommt auf den Schweizer Feldern und Gärten ein richtiger Giftcocktail zusammen mit teilweise bis zu über 100 Substanzen. Starke Regenfälle spülen diese Herbizide, Fungizide und Insektizide dann von den Feldern in die Oberflächengewässer (Flüsse, Bäche und Seen) und in die Quellen. Von dort gelangen die Giftstoffen dann in den Kreislauf und das mit erschreckenden Folgen: In der Schweiz trinken derzeit ca. eine Million Menschen Trinkwasser, das die Grenzwerte für Pestizide überschreitet.

Pestizide auf dem Feld ausgetragen

Was kann man gegen Pestizide im Trinkwasser tun?

Pestizide sind molekulare Verunreinigungen des Trinkwassers. Sie sind kleiner als Mikroplastik, kleiner als Bakterien und sogar noch viel kleiner als Viren. Das macht es extrem schwierig, diese Substanzen effizient aus dem Wasser zu entfernen. Sowohl unsere Abwasserreinigungsanlagen als auch unsere Wasserwerke sind nicht imstande Pestizide aus dem Wasser zu entfernen. Sie sind dafür auch gar nicht ausgerichtet, denn das Bewusstsein um die schädliche Auswirkung auf den menschlichen Organismus ist erst in den letzten Jahren entstanden. Zudem spielt auch die Kostenfrage eine Rolle: Kaum eine Gemeinde möchte sich eine teure und top-moderne Wasseraufbereitungsanlage leisten und diese ständig von geschultem Personal in Stand halten lassen.

klassiche Wasseraufbereitung

Es gibt einige bekannte und wissenschaftlich überprüfte Methoden zur Entfernung von Pestiziden aus dem Trinkwasser. Ein Beispiel ist der Einsatz von hochporöser Aktivkohle. Aktivkohle verfügt über eine immens grosse spezifische Oberfläche (vergleichbar mit einem Schwamm) und hat die Eigenschaft zahlreiche chemische Substanzen auf ihrer grossen Oberfläche zu binden. Aktivkohle wird daher im Wasserstrom so verbaut, dass möglichst viel Kohle vom Wasser umflossen wird und das Wasser möglichst viel Zeit im Kontakt mit der Aktivkohle verbringt (sogenannte Verweilzeit). Dadurch werden die Pestizide fest an die Aktivkohle gebunden und effizient und gezielt aus dem Wasserstrom entfernt. Aktivkohle ist ein Naturprodukt. Im Fall von DrinkPure wird die im Filter eingebaute Aktivkohle aus den Resten von Kokosnussschalen gewonnen. Damit kann DrinkPure den Pestizidgehalt im Trinkwasser auch bei Eingangskonzentrationen die 20 Fach über dem Grenzwert sind um über 90% reduzieren. Hier geht es zum Prüfbericht Pestizide.

Gepresste Aktivkohle

DrinkPure filtert auch andere Substanzen aus dem Wasser. Hier findest du eine Übersicht, was DrinkPure filtern kann.

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